Radfahren & Gesundheit

Radfahren wird immer mehr zum Aktiv- und Fitnesssport

Fahrradfahren liegt im Trend! Genauso wie die körperliche Fitness ihrer Fahrer! Dies spiegelt nicht nur die breite Palette an Fährrädern und Bikes wieder, sondern unterstreicht diese sportliche Aktivität zudem unser Bewusstsein für einen grünen Planeten., die Mutter Natur.

Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit sind zwei der aktuellen Schlagworte unserer Zeit. Zudem kommt der Anspruch an Bio-Produkte. Selbst hochtechnologische Anti-Aging-Cremes verwenden in der Werbung den biologischen Ursprung eines Wirkstoffes. Für Freunde des Radsports muss man diese Werbekiste erst gar nicht öffnen. Denn Radfahrer sind ohnehin in der freien Natur zuhause und das Radfahren selbst ist die beste Anti-Aging-Medizin. Nicht nur deshalb ist Fahrradfahren auch bei der älteren Generation äußerst beliebt. Zwei Mal in der Woche ist für sie nicht selten ein Muss. Denn diese weiß, dass sie damit nicht nur etwas für Muskeln und Gelenke tut, sondern zugleich Herz und Kreislauf stärkt! Sie leisten einen aktiven Beitrag zu ihrer Fitness. Nicht selten starten sie mit einem kleinen Stretching. Dehnübungen, um den Körper aufzuwärmen und gelenkig zu machen, damit es sich dann fast wie von selbst radelt und das Verletzungsrisiko gerade bei längeren Touren mit Freunden oder bei der Ausfahrt mit dem Aktivclub weitgehend vermieden werden kann. Schließlich ist man gesundheitsbewusst und weiß wie man lange fit bleibt und wie man seinen Körper schützt.

Inzwischen hat jede Generation und jeder Fahrer ein Rad zur Auswahl, das exakt zu seinen Bedürfnissen passt. Da wird schon einmal diskutiert, dass zurzeit wieder viel mehr Holland-Räder in der Stadt unterwegs sind als noch vor zwei Jahren oder welcher Helm gerade in ist. In den Gesprächen merkt man sehr schnell, wer sich mit Fahrrädern beschäftigt und wer nicht. Denn das Holland-Rad ist im Vergleich wesentlich schwerer zu treten als ein Rennrad. Es ist somit ein höherer Kraftakt für die Beine damit verbunden. Dies sollte einem bewusst sein, sollte man sich für ein solches Rad entscheiden. Zudem ist es vom Gewicht her massiver als andere Räder. Wer sein Rad nach dem Einsatz im Keller verstauen muss, damit es ihm nicht über Nacht geklaut wird, der wird sich sehr wohl überlegen, ob er sich für ein Hollandrad entscheidet oder doch lieber für ein anderes. Während der Fahrer eines Hollandrades eher der gemütlichere, der Genießer ist, der sich mit Radfahren fit halten und etwas für sich tun will, liebt er es zugleich, die Natur und die Umgebung um sich herum wahrzunehmen. Sportlich aktiv ist er trotzdem. Oft ist er es, der beinahe mit geradem Rücken sein Rad fährt, weil er weiß, wenn er seinen Lenker entsprechend hoch einstellt, dass er etwas gegen seine Rückenprobleme tut. Und solche haben heutzutage nicht gerade wenige Menschen! Für seine Gesundheit leistet er auf dem Fahrrad einen großen Beitrag. Er ist es, der sich sein Rad schnappt und damit seine Besorgungen beim Bäcker und auf dem Wochenmarkt macht. Denn neben der sportlichen Betätigung ist ihm zugleich eine gesunde Ernährung wichtig. Zudem dokumentiert er sein Umweltbewusstsein. Etwas für sich zu tun und ein gutes Gefühl dabei zu haben, trägt in unserer heutigen Stress- und Leistungsgesellschaft ungemein zum Wohlbefinden und damit zur Lebensfreude bei. Gleichzeitig wird durch die rhythmische und gleichmäßige Bewegung das Herz mit trainiert. Fahrer eines Holland- oder herkömmlichen Rades empfinden diese Lebensfreude. Sie ist alleine schon im Schwung der Lenker dieser Räder dokumentiert.

Doch gibt es andererseits unter den Amateuren auch solche, die verstärkt auf professionelle Mountainbikes setzen, mit denen sie Rennen genauso fahren können wie sie cross-mountain unterwegs sind. Ihre Domäne ist wie bei den Freizeitradlern die freie Natur. Doch diese will mit all ihren Herausforderungen eingenommen werden. Steile Alpenpässe werden genauso mit dem Rad erklommen wie Talfahren über Stock und Stein. Da darf gut und gerne Adrenalin mit im Spiel sein. Körperliche Fitness, die teilweise sogar Leistungssport gleichkommt. Derart Aktive senken nicht selten ihren Cholesterinspiegel um ein Vielfaches. Eine stramme Beinmuskulatur, straffe Oberarme und die notwendige Ausdauer gehören selbstverständlich dazu. Das steht für diesen Fahrer oder besser gesagt Biker. Gerade das unwegige Gelände ist es, das richtig Spaß macht. Teerstraßen sind eher verpönt. Zu langweilig! Nein, die volle Pracht der Natur und ihre Bedingungen sind es, die diese Aktivsportler brauchen, um gefordert zu werden und ihren Einsatz zu bringen. Sie wollen sich körperlich verausgaben. Stress abbauen und neue Energie tanken. Durchatmen, wenn sie auf dem Berggipfel angekommen sind und zügig auf der anderen Seite wieder runter fahren. Zeitfahren oder an das Limit gehen, die Allmountainbikes und Profiräder machen dies heutzutage gerne mit. Kurz- und Langstrecken, die Kniegelenke rundlaufen lassen und die Oberschenkelmuskulatur fordern. Dies trägt zudem für einen guten Stoffwechsel bei. Weshalb nicht selten unter den Top-Fahrradfahrern Frauen zu finden sind. Viele Ärzte bestätigen, dass aktive Radfahrerinnen mit jedem Einsatz etwas gegen Cellulitis tun. Ein willkommener Anti-Aging-Effekt, der mit diesem Sport einhergeht. Sofern man ihn sehr aktiv betreibt. Unabhängig davon, werden jede Menge Kalorien verbraucht. Die Flasche Wasser oder ein Engergy-Drink ist deshalb immer mit dabei. Denn sportliche Fahrer wissen, was sie unterwegs ihrem Körper schuldig sind. Eine ordentliche Dusche hinterher, am besten im kalt-warm-Rhythmus rundet die sportliche Aktivität optimal ab. Körpereinsatz, der sich zum Erhalt der eigenen Fitness lohnt und einen großen Faktor zur eigenen Gesundheit leistet. Denn sportlich aktive Menschen sind im Job belastbarer und können Stress wesentlich besser abbauen als Unsportliche. Es muss ja nicht gleich das Sechstagerennen sein! Solche Fahrer wissen zudem, wie sie mit einer kontrollierten und nicht hastigen Atmung ihre Lunge dabei bestens durchbluten. Ohnehin ist ihnen bewusst, dass sie durch ihre Trainingseinheiten auf dem Rad einem späteren Leistungsabbau optimal vorbeugen.

Man muss sich nicht sofort für die Tour de France entscheiden. Die Hauptsache ist, dass man sich auf ein Fahrrad setzt und losradelt. Bereits mit dem ersten Tritt auf das Pedal trägt man etwas zu seiner Gesundheit und körperlichen Fitness bei. Weshalb man heutzutage auch vom Fitnessbike spricht! Dieses kann auch zu Hause der Hometrainer sein oder ein Rad im Fitnessstudio, das die Strecke vorgibt. Der Effekt der Natur und der frischen Luft, der gesunden Sauerstoffzufuhr bleibt bei dieser Art des Radfahrens in der Regel außen vor. Die Hauptsache jedoch ist, dass etwas zur Aktivität und zur Gesunderhaltung des Körpers beigetragen wird. Ins Schwitzen kommen kann man auch hierbei. Nur eben ein wenig anders.

Doch echte Freunde des Fahrradsportes sind im Freien auf ihrem Bike oder Rad unterwegs. Sie warten teils tagsüber schon sehnsüchtig darauf, sich abends auf ihr Fahrrad oder Mountainbike schwingen und lostreten zu können. Immer mit der notwendigen Ausrüstung versteht sich. Denn ohne Helm geht heute nichts mehr. Zu gefährlich sind Stürze, bei denen man sich Kopfverletzungen zuziehen kann. Dann wäre es sehr schnell zu Ende mit der Gesundheit. Deshalb sind Helm, Rad und Fahrer die guten drei Dinge, die schlicht zusammen gehören.

Dabei spielt das Wetter für den echten Fahrradfahrer keine große Rolle. Er hält es wie der Golfer. Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur unpassende Kleidung. Deshalb hat der Radfahrer seine verschiedenen Outfits parat. Vom Regencape angefangen bis zur Regenhose. Er weiß, dass er durch Fahren bei Wind und Wetter sich sogar vor einer Erkältung schützen kann. Denn gut eingepackt tut er etwas zum Schutz seines Immunsystems. Da machen ihm auch später in den Büroräumen Klimaanlagen oder die Schniefnasen der Kollegen wenig aus. Fahrradfahren hält ihn fit und macht ihn körperlich stabil. Für viele ist Radfahren deshalb die bessere Variante zur Grippeimpfung. Solche Fahrer radeln ihr förmlich davon!

Unabhängig davon ist Radfahren eine Sportart, die für jedermann geeignet ist und einen guten Beitrag zur Gesunderhaltung und Leistungssteigerung beitragen kann, wenn sie regelmäßig ausgeübt wird. Man sagt ihr sogar eine krebsvorbeugende Wirkung nach. Unbestritten ist hingegen, dass intensives Radfahren für einen positiven und straffenden Effekt bei Bauch-, Beine und Po sorgt und zudem zwar den Rücken beansprucht, allerdings ohne die Gefahr, diesen zu sehr zu belasten. Insgesamt ist Fahrradfahren der passende Sport für Menschen, die gerade auf Diät sind oder äußerst figurbewusst sind.

Radfahren, unabhängig vom Modell, für das man sich entschieden hat, ist ein aktiver Beitrag zur Gesundheit und zur Prävention, zur Verbesserung der eigenen Leistung und damit auch zur Erhöhung der Belastbarkeit in stressigen Situationen und zugleich gut für die Figur. Ein wahrer Anti-Aging-Sport, der die Muskulatur, die Durchblutung und den Stoffwechsel fit und aktiv hält. Der Radfahrsport ist sozusagen das Allroundtalent in punkto Gesundheitsvorsorge, der fit und jung hält. Und das am liebsten in der freien Natur!

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